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Archivinventare

Das Stadtarchiv

Das Stadtarchiv

Das seit 1954 bestehende Stadtarchiv ist ein Mehrheitsarchiv und hat folgende Bestandsgliederung:

Stadt Geislingen, Heilig-Geist-Spital, Sebastiansbruderschaft, Teilgemeinden Altenstadt, Aufhausen, Eybach, Rorgensteig, Stötten, Türkheim mit Wittingen, Waldhausen, Weiler ob Helfenstein mit Hofstett am Steig, Fremdarchivalien, Sammlungen, Archivbibliothek.

Der Gesamtbestand des Stadtarchivs umfassen zur Zeit rund 1.800 lfd. Meter. Davon ist ungefähr die Hälfte verzeichnet. Das Stadtarchiv bewahrt einen Fundus von insgesamt 300 Urkunden. Dem schließt sich ein ansehnlicher Bestand von Pergamenten des 14. bis 19. Jahrhunderts an. Die älteste Urkunde stammt aus dem Jahre 1329 und wurde von Graf Johannes von Helfenstein ausgestellt.

Die vielfältigen Amtsbücher der Stadt sowie der geistlichen und bürgerlichen Stiftungen sind in erstaunlich vollzähligen Reihen vorhanden. Diese umfassende und weitgehend lückenlose Bestandslage ist vor allem der Tatsache zu danken, dass Geislingen nie von einem Stadtbrand heimgesucht wurde.

Die Archivalien des ehemaligen Heilig-Geist-Spitals nehmen einen breiten Raum im Stadtarchiv ein. Die hier gesammelten Akten, Rechnungen und Bände der Hospital-, Stiftungs-, Almosen-, Kirchen- und Siechenpflege geben differenzierte Einblicke in die Sozialgeschichte der Stadt Geislingen.

Sammlungen

In verschiedenen Sammlungsbeständen sind Karten, Pläne, Risse, Ortschroniken, Tagebücher, Festschriften, Ortsansichten, Portraits, Zeitungen verwahrt. Das Bildarchiv umfasst rund 3.000 Fotografien, 400 Schwarz-Weiß-Dias, 250 Farb-Dias und ca. 200 Klischees.


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