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Aufhausen

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Luftbild-von-Aufhausen

861 wurde der Zehnte zu Ufhuson von dem Stifter des neugegründeten Klosters Wiesensteig diesem übergeben. Der Ort gehörte dann zur Herrschaft der Grafen von Helfenstein. 1403 kam er an die Reichsstadt Ulm, 1802 an Bayern und 1810 an Württemberg.

Bis 1695 bildete Aufhausen ein Ulmisches Amt, kam dann zu Überkingen und 1753 zum Amt Nellingen.

In kirchlicher Beziehung war der Ort ursprünglich filial von Deggingen.

Kapelle "Unserer Lieben Frau"

In die 1353 erstmals erwähnte Kapelle Zu Unseren Lieben Frauen stiftete 1393 Herzogin Maria von Bosnien, die ihren Alterssitz auf der nahe dem Ort gelegenen Burg Bühringen über Überkingen hatte, eine Kaplanei. 1531 wurde Aufhausen reformiert.

In der 1484 baulich veränderten Kirche wurden 1960 aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts stammende Fresken freigelegt.

Der Stadtbezirk zählt heute rund 950 Einwohner. 1975 Eingemeindung zu Geislingen.

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