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Lokale Agenda 21In Geislingen an der Steige![]() Beim UN-Gipfel für Umwelt und Entwicklung, der 1992 in Rio de Janeiro stattgefunden hat, haben 179 Staaten (u.a. auch Deutschland) angesichts der drängendsten ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Probleme der Menschheit ein „Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert“ - die sogenannte Agenda 21 - unterzeichnet. Darin werden u.a. die Kommunalverwaltungen dazu aufgefordert, eine „lokale Agenda 21“ zu beschließen. In Geislingen ist der Gemeinderat diesem Aufruf im November 1998 gefolgt. Er hat die Verwaltung beauftragt, gemeinsam mit der Bürgerschaft eine Lokale Agenda 21 zu erarbeiten. Nach verschiedenen Vorarbeiten und einem „Zukunftsfest“ im Oktober 1999 nahmen drei Arbeitsgruppen ihre Arbeit auf: 1. Stadtgestaltung, Umwelt und Verkehr Arbeitsgruppe „Soziales, Kultur, Freizeit“![]() Von diesen drei Gruppen ist die AG "Soziales, Kultur, Freizeit" bis heute aktiv und wird von der städtischen Umweltbeauftragten Sonja Pfau betreut. Neue EntwicklungenBereits seit dem Jahr 2001 wird der Prozess der Lokalen Agenda 21 in Geislingen von der städtischen Umweltbeauftragten gemeinsam mit der Fachkraft für Bürgerengagement koordiniert. Das geschieht aus dem Verständnis heraus, dass es sich bei dem Agendaprozess um eine neuere Form des bürgerschaftlichen Engagements handelt. Nachdem im November 2003 das Netzwerk Bürgerschaftliches Engagement und der Lenkungsausschuss Bürgerschaftliches Engagement gegründet wurden, wurde innerhalb dieser Gremien, denen auch die Agendagruppe "Soziales, Kultur, Freizeit" angehört, über die Lokale Agenda 21 in Geislingen diskutiert. Es wurde darauf hingewiesen, dass Agendaarbeit in Geislingen nicht ausschließlich in der Agendagruppe "Soziales, Kultur, Freizeit" geleistet wird. Sowohl das Netzwerk BE als auch der Lenkungsausschuss BE haben in der jeweiligen Geschäftsordnung das Ziel einer nachhaltigen Stadtentwicklung verankert. Die Geislinger Lokale Agenda 21 wurde daher auf alle Aktivitäten innerhalb des Netzwerkes und des Lenkungsausschusses BE ausgeweitet. NachhaltigkeitsberichtUm zu überprüfen, wie es mit der nachhaltigen Entwicklung in Geislingen tatsächlich aussieht, wurde im Jahr 2006 mit Hilfe eines Indikatorensystems des Umweltministeriums Baden-Württemberg ein so genannter Nachhaltigkeitsbericht erstellt. Betrachtet wurden dabei jeweils sechs Indikatoren in den vier Bereichen Ökologie, Ökonomie, Soziales und Partizipation. Im Jahr 2010 wurde der Bericht fortgeschrieben und um sechs Zusatzindikatoren in den Bereichen Ökologie, Soziales und Eine Welt erweitert. Die vorliegenden Nachhaltigkeitsberichte ermöglichen es, die Entwicklung und den Stand der Stadt Geislingen in den verschiedenen Bereichen darzustellen und können bei anstehenden politischen Entscheidungen hilfreich sein.Den ersten Bericht aus dem Jahr 2006 können Sie als pdf-Datei HIER herunterladen. Den zweiten Bericht aus dem Jahr 2010 finden Sie HIER. Kontakt Umweltbeauftragte Energie & UmweltPfandpflichtSämtliche Details zur Pfandregelung lesen Sie auf diesen Seiten des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) nach. Verbraucher wie Verkäufer finden Antworten auf Fragen rund um die Verpackung, z.B. ob Dosen nur unbeschädigt zurückgenommen werden.
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