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Über 1.500 Hektar groß ist das größte Naturschutzgebiet im Regierungsbezirk Stuttgart; zum größten Teil liegt es auf Geislinger Markung und birgt in sich beeindruckende Schätze: 20 markante Weißjura-Felsen, naturnahe Waldbestände, Steppenheiden, Streuobstwiesen und 400 Tier- und 420 Pflanzenarten wurden unter Schutz gestellt.
Dass auch der Eibenbestand des Eybacher Tales, das Wasseramselvorkommen im Rohrachtal und weitere Schätze auf Geislinger Markung zu finden sind, macht deutlich: Geislingens Landschaft will bewahrt, darf aber auch entdeckt werden.

Wer den Wert der Landschaft, wer die Reize der "fünf Täler" kennen lernen will, der sollte sich Zeit nehmen für eine (oder mehrere) Wanderung(en) rund um die Stadt: Herrliche Aussichtspunkte wie das Ostlandkreuz, der Tegelberg oder der Himmelsfelsen laden ein zum Verschnaufen, vielleicht auch zur Besinnung, was die Schöpfung an Schönem beschert hat.
Ödenturm und Burgruine Helfenstein sind außerdem noch Zeugen der Vergangenheit, die Jahrhunderte überlebt haben, und nichts von ihrer Bedeutung verloren haben.
Wanderstiefel ausgezogen und auf geht's, in den Sattel: Denn auch mit dem Fahrrad lässt sich manches in der Umgebung entdecken: der Filsursprung bei Wiesensteig, die Thermalbäder in Überkingen und Ditzenbach, die Kirche "Ave Maria" - das Rokoko-Juwel in Deggingen -, die bäuerliche Kultur auf der Alb oder Zeugen auf der "Straße der Staufer", das Märklinmuseum in Göppingen, das Münster in Ulm, und, und, und. Routenbeschreibungen erleichtern die Orientierung.
Und wenn die Kräfte nachlassen oder der Albtrauf überwunden werden muss, hilft der "Filstal-Takt" der Bahn AG!
Geologischer Pfad
Alte Weiler Steige bis "Lindele" (500 m).
Geologische Pfad mit Tafeln über den Aufbau der einzelnen Gesteinsschichten
im Weißen Jura
Waldlehrpfad
Ab „Lindele“, über Helfenstein zum Ödenturm. Waldlehrpfad
mit Tafeln über die Geschichte des Waldes, über Baumarten, Pflege
und Hege und über den Umweltschutz.
Dazu gehören auch Tafeln über Tiere und Vögel des Waldes und
Informationen über das Waldsterben.
Barrierefreier Naturlehrpfad Rohrachtal
Ab Weißer Weg (Fischzuchtanlage) in Richtung Straubmühle. Naturlehrpfad mit 9 Schautafeln zu Flora und Fauna im Naturschutzgebiet Rohrachtal. Aussichtsplattform am See in den Weiherwiesen. Der Weg ist barrierefrei, so dass er von Rollstuhlfahrern gut befahren werden kann und auch für Familien mit Kinderwagen geeignet ist.
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