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Informationen zum Coronavirus

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Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 (Covid-19) - Stand: 12.03.2020

Das Coronavirus breitet sich weiter aus und auch im Kreis Göppingen gibt es die ersten Infektionen. Es handelt sich insgesamt um eine dynamische Lage und weitere Fälle sind in nächster Zeit auch bei uns zu erwarten. Die zuständigen Behörden im Land und im Kreis haben unmittelbar sowie besonnen reagiert und es wurden die notwendigen Maßnahmen getroffen um darauf zu reagieren.

Auch wenn diese Entwicklung sicherlich für alle Geislinger Bürgerinnen und Bürger besorgniserregend ist, ist ein verantwortungsbewusster und unaufgeregter Umgang mit der Krise nach wie vor aus Sicht der Stadt angebracht. Das Sozialministerium Baden-Württemberg, die Gesundheitsämter im Land sowie die niedergelassene Ärzteschaft und die Krankenhäuser reagieren bereits mit den notwendigen Vorsichts- und Behandlungsmaßnahmen auf diese Situation. Auch die Stadt hat bereits erste Maßnahmen ergriffen und die verantwortlichen Stellen in der Stadtverwaltung beobachten die Lage fortlaufend und halten den Kontakt zu örtlichen und überörtlichen Behörden.

Das Hauptziel ist, die Infektionskette zu unterbrechen und die Geschwindigkeit der Ausbreitung weitestgehend zu reduzieren. Dabei steht auch jeder Einzelne in der Verantwortung, die Ausbreitung durch sein tägliches Verhalten – vor allem mit Blick auf die unten empfohlenen Hygienemaßnahmen – zu unterbinden.

Mit dieser Seite – die auch bei entsprechenden Entwicklungen aktualisiert wird – versuchen wir Sie mit Sachinformationen und weitergehenden Hinweisen über die Lage zu informieren.

Informationen über die Erkrankung selbst finden Sie insbesondere in der Publikation des Landesgesundheitsamtes, die hier für Sie zum Download zur Verfügung steht:

Was bedeutet das nun für mich?
Wie sonst auch in der Grippezeit, sollte jeder Einzelne grundlegende Hygienemaßnahmen einhalten und befolgen, wie diese auch vom Sozialministerium Baden-Württemberg bereits herausgegeben wurden. 

Es empfiehlt sich daher:

• regelmäßiges, häufiges und sorgfältiges Händewaschen (mindestens 20 Sekunden mit Seife bis zum Handgelenk)
• das Gesicht nicht oder nur mit gewaschenen Händen zu berühren, vor allem die Schleimhäute (Nase, Augen, Mund)
• beim Husten und Niesen Abstand zu anderen Menschen zu halten beziehungsweise in die Armbeuge zu niesen oder zu husten,
• nach Möglichkeit nur ein Papiertaschentuch zu benutzen, das nach einmaliger Benutzung sofort entsorgt wird

Denken Sie bitte auch an die Menschen, die vielleicht zu einem besonders anfälligen Personenkreis zählen, bspw. Senioren oder Menschen mit Vorerkrankungen. Achten Sie insbesondere bei diesen darauf eine Ansteckung oder Weitergabe eines Infektes zu vermeiden. Gleichzeitig bitten wir Sie aber gerade jetzt in dieser Situation auch an diese Menschen in Ihrer Nachbarschaft zu denken und diese nicht zu vergessen. Es gibt vielleicht Menschen in Ihrer Nähe, die wegen einer Erkrankung oder weil diese zu einem anfälligen Personenkreis zählen das Haus oder die Wohnung bereits jetzt nicht verlassen können. Gerade jetzt sind daher nachbarschaftliche Hilfsangebote an solche Menschen sehr wichtig und wertvoll!

Für Menschen, die nach ihrer Einreise nach Deutschland aus Gebieten, in denen bereits COVID-19-Fälle aufgetreten sind, innerhalb von 14 Tagen nach ihrer Rückkehr Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, gilt es zudem ergänzend in jedem Fall folgendes zu beachten:

• unnötige Kontakte zu anderen Menschen vermeiden,
• nach Möglichkeit zu Hause bleiben,
• nach telefonischer Voranmeldung den Kontakt mit einem Arzt zu suchen und direkt am Telefon auf den Aufenthalt in der betreffenden Reiseregion und die Krankheitssymptome hinzuweisen.
Atemmasken bieten Gesunden hingegen wenig Schutz, die Befeuchtung der Maske durch kondensierte Atemluft hebt den Barriereschutz schon nach 20 Minuten auf. Masken sollten daher medizinischem Personal vorbehalten sein, die auch verstärkt mit erkrankten Personen Umgang haben und in deren Anwendung eingewiesen sind.

Ich bin in Sorge, wer kann mich weiter beraten?
Für alle Fragen zu Covid-19 wurden in Kreis, Land und Bund mittlerweile mehrere Telefon-Hotlines eingerichtet für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger.

WICHTIG: Wenn Sie die Sorge haben, sich möglicherweise mit dem Coronavirus infiziert zu haben, dann nehmen Sie bitte zunächst mit Ihrem Hausarzt telefonisch Kontakt auf, um das weitere Vorgehen abzuklären! Alternativ können Sie auch direkt die 116117 - die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes – wählen!

Zudem finden Sie weitere Hilfs- und Beratungsangebote zu allen Fragen rund um das neue Virus unter den folgenden Rufnummern:
- Bundesministerium für Gesundheit (Bürgertelefon) - 030 346 465 100 
- Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg: Tel. 0711 904 39555 (montags bis sonntags zwischen 9 und 18 Uhr) 
- Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg: Tel. 0711 904 39555 (montags bis freitags zwischen 9 und 16 Uhr sowie samstags und sonntags zwischen 9 und 18 Uhr) 
- Landratsamt Göppingen, Gesundheitsamt: Tel. 07161 202 5380 
- Einheitliche Behördenrufnummer (www.115.de) - 115 
- Unabhängige Patientenberatung Deutschland - 0800 011 77 22

Wo kann ich mich selbst im Internet weiter informieren?
Weitergehende Informationen zu Covid-19, zur aktuellen Lage und Hinweise zum Virus finden Sie auf den nachfolgenden behördlichen Internetseiten:
-Bundesministerium für Gesundheit
(Hinweise und weitergehende Informationen zur aktuellen bundesweiten Lage):
www.bundesgesundheitsministerium.de
- Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg
(Hinweise und weitergehende Informationen zur aktuellen Lage im Land): 
www.sozialministerium.baden-wuerttemberg.de
- Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
(Tipps zur gesundheitlichen Hygiene und Ansteckungsvermeidung): 
www.wir-gegen-viren.de sowie
www.infektionsschutz.de
- Robert Koch-Institut
(zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -beobachtung): 
www.rki.de
- Auswärtiges Amt
(Hinweise für Urlaubsreisende und Reisewarnungen):
www.auswaertiges-amt.de


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Coronavirus – die wichtigsten Fragen und Antworten finden Sie hier zum Download:

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Für alle Reiserückkehrer aus den Risikogebieten laut Robert-Koch-Institut (RKI)

Aufgrund der aktuellen Lage ist zu befürchten, dass sich Reiserückkehrer aus den Risikogebieten mit dem Corona-Virus infiziert haben. Das Gesundheitsamt empfiehlt diesen Reiserückkehrern dringend, Kindertageseinrichtungen und Schulen im Landkreis Göppingen nicht zu besuchen. Dies betrifft sowohl Kinder als auch Beschäftigte dieser Einrichtungen.

Um die Weiterverbreitung dieses Erregers einzudämmen, ist nach jetziger Einschätzung des Gesundheitsamtes diese Empfehlung nötig, um eine rasche und unkontrollierte Ausbreitung des Erregers in der Bevölkerung zu verhindern. Eine generelle Schließung der Einrichtungen und Schulen erscheint gegenwärtig nicht verhältnismäßig, da davon auszugehen ist, dass aktuell das Virus im Landkreis noch nicht zirkuliert.

Diese Empfehlung ist zunächst auf die Dauer von 14 Tage nach Reiserückkehr begrenzt.

Ihr Gesundheitsamt Göppingen
29. Februar 2020

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