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Aktuelles aus der Wirtschaft und dem Gewerbe

Corona: Informationen für Unternehmen (Stand 6. November 2020)

Für Friseursalons, Kosmetikstudios und Barbershops gilt die Corona-Verordnung. Hier nochmals eine Auflistung, welche Arbeiten im November erlaubt sind.
 
Die Beschlüsse betreffen auch die sogenannten körpernahen Dienstleistungen:
 
• Kosmetikstudios, Nagelstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe müssen ab 2. November 2020 schließen. Medizinisch notwendige Fußpflege und Podologie darf aber auch ohne ärztliche Verordnung weiter angeboten werden. Der Verkauf bleibt ebenfalls zulässig: Betriebe dürfen offenbleiben, wenn nur Waren verkauft werden. Es gelten dann die Regelungen zum Einzelhandel. 
 
• Friseursalons und Barbershops, die nach der Handwerksordnung (https://www.hwk-stuttgart.de/artikel/die-handwerksordnung-auf-einen-blick-67,0,676.html) Friseurdienstleistungen erbringen dürfen und in die Handwerksrolle (https://www.hwk-stuttgart.de/artikel/handwerksrolle-alle-wichtigen-infos-im-ueberblick-67,0,2162.html) eingetragen sind, bleiben unter den bestehenden Hygieneauflagen geöffnet. Die Betriebe dürfen jedoch nur normale Friseurdienstleistungen wie zum Beispiel das Waschen, Schneiden, Färben und Föhnen der Haare anbieten. Kosmetische Leistungen, jegliche Dienstleistungen am Bart sowie Wellnessbehandlungen sind – wie bei den Kosmetikern – nicht erlaubt. Ein Barbershop, der nur Bartpflege und Bartrasuren anbietet, darf nach § 1a Abs. 6 Nr. 12 CoronaVO nicht öffnen.
Die genannten Verbote und Ausnahmen gelten unabhängig davon, ob die Dienstleistung in einem Ladenlokal oder mobil angeboten wird. 
 
Weitere Informationen unter: https://www.hwk-stuttgart.de/artikel/corona-was-jetzt-fuer-kosmetiker-und-friseure-gilt-67,0,2267.html
 
 
 
Bäcker, Metzger und andere Lebensmittelhandwerker, die ihren gastronomischen Betrieb einstellen mussten, können eine Finanzspritze beantragen.
 
 
Die Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe unterstützt Betriebe, die in Folge der Corona-Pandemie in ihrer Existenz bedroht sind. Da die Fördergrenzen für die Beantragung gesenkt wurden, können auch Handwerksbetriebe, die einen Teil ihres Umsatzes über gastronomische Angebote oder Catering erzielen, die Stabilisierungshilfe beantragen.
Auch angesichts des „Teil-Lockdowns“, der den gastronomischen Betrieb bis zum 30. November untersagt, ist das Programm interessant für Bäckereien/Konditoreien, Metzger, Speiseeishersteller und Brauereien
Das Programm für die Gastronomie wird mit Soforthilfe und Überbrückungshilfe verrechnet.
 
Mindestens 30 Prozent des Umsatzes müssen normalerweise über den gastronomischen Bereich oder über Catering erzielt werden, um einen Antrag stellen zu können. Für die Beantragung müssen Betriebe einen coronabedingten Liquiditätsengpass nachweisen. Zwingend erforderlich ist die Einbeziehung eines Steuerberaters, Rechtsanwalts oder Wirtschaftsprüfers.
 
Weitere Informationen unter: https://www.hwk-stuttgart.de/stabilisierungshilfe
 
 
 
 
Außerordentliche Wirtschaftshilfe
 
Betriebe, die aufgrund der Beschlüsse zur Eindämmung von Corona-Neuinfektionen im November schließen müssen, sollen vom Bund eine Entschädigung erhalten. Erste Eckpunkte zur außerordentlichen Wirtschaftshilfe sind hier für Sie zusammengefasst: https://www.stuttgart.ihk24.de/coronavirus-informationen-unternehmen/wirtschaftshilfen-corona-4936322
 
Ein kurzer Auszug daraus:

  • Der Erstattungsbetrag beträgt 75 Prozent des entsprechenden Umsatzes für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter.
  • Außerhausverkäufe für die Gastronomie führen nicht zum Ausschluss von der außerordentlichen Wirtschaftshilfe. Hierbei erzielte Umsätze von mehr als 25 Prozent der Umsätze des November 2019 werden auf die Umsatzerstattung angerechnet.
  • Auch indirekt betroffene Unternehmen sind förderfähig: Das gilt für solche Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt betroffenen Unternehmen erzielen. (Hotels werden als direkt betroffene Unternehmen angesehen.)
  • Antragstellung erfolgt durch Steuerberater und Wirtschaftsprüfer und Auszahlung über die Überbrückungshilfe-Plattform.
  • Soloselbstständige sollen bis zu einem Förderhöchstsatz von 5000 Euro unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt sein.
  • Dabei gibt das Beihilferecht der Europäischen Union bestimmte Grenzen vor. Daher werden die entsprechenden Prozentsätze für Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern nach Maßgabe der Obergrenzen der einschlägigen beihilferechtlichen Vorgaben der EU ermittelt.
  • Die gewährte außerordentliche Wirtschaftshilfe wird mit bereits erhaltenen staatlichen Leistungen für den Zeitraum, wie zum Beispiel Kurzarbeitergeld oder Überbrückungshilfe, oder mit eventuell späteren Leistungen aus der Überbrückungshilfe verrechnet.
  • Auch junge Unternehmen werden unterstützt. Für nach November 2019 gegründete Unternehmen wird der Vergleich mit den Umsätzen von Oktober 2020 herangezogen.

 
Die Anträge sollen über die Webseite der Überbrückungshilfe https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html  gestellt werden können. Das ist die bundeseinheitliche IT-Plattform der Überbrückungshilfe.
 
 
 
 
Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
 
 
Michaela Wiedmann-Misch
 
Stadt Geislingen an der Steige
Fachbereich 3
Wirtschaftsförderung
 
Karlstraße 1
73312 Geislingen an der Steige
Tel.: 07331/24-300
Fax: 07331/24-1300
michaela.wiedmann-misch@geislingen.de

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