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Neues aus dem Rathaus und von OB Dehmer

Hochwasserhilfe - Geislinger Feuerwehr unterstützte in Rheinland-Pfalz

Dauereinsatz für die Freiwillige Feuerwehr Geislingen an der Steige: vom 15. Juli bis 18. Juli halfen neun Feuerwehrleute zusammen mit weiteren Einsatzteams aus dem Landkreis Göppingen im Katastrophengebiet von Rheinland-Pfalz Hochwasseropfern vor Ort.

„Wir wurden am Donnerstag gegen 19.30 Uhr vom Katastrophenschutz des Landkreises Göppingen alarmiert“, berichtet der stellvertretende Feuerwehrkommandant Andreas Baumholzer. Zwei Stunden später waren neun Feuerwehrleute aus Geislingen mit einem Kommandowagen, einem Rüstwagen für technische Hilfeleistung und einem Logistik-Gerätewagen auf dem Weg nach Ebersbach. „Dort trafen wir Kollegen der Feuerwehren aus Ebersbach und Eislingen, die ebenfalls der Feuerwehreinheit im Katastrophenschutz dem ‚Zug Hochwasser‘ angehören“, sagt Baumholzer.

Das Einsatzteam vom Katastrophenschutz des Landkreises Göppingen.
Das Einsatzteam vom Katastrophenschutz des Landkreises Göppingen.

Mit insgesamt fünf Einsatzfahrzeugen und 17 Personen ging es dann im Konvoi nach Hermeskeil in Rheinland-Pfalz. „Nach 1,5 Stunden Schlaf mussten wir ab 6 Uhr wieder einsatzbereit sein“, berichtet Andreas Baumholzer. „Nach mehreren Überlegungen, wo wir eingesetzt werden können, wurden wir letztendlich mit weiteren Einheiten nach Trier auf eine Wache der Berufsfeuerwehr entsandt.“

In Trier-Ehrang war die Kyll, ein kleiner Zufluss der Mosel, stark angestiegen und hatte den ganzen Stadtteil überflutet. Der Katastrophenschutzzug des Landkreises Göppingen half vor Ort beim Auspumpen von überfluteten Kellern und Aufräumarbeiten in Privathäusern aber auch in einem Pflegeheim und dem dortigen Krankenhaus. „Die Bürgerinnen und Bürger waren uns sehr dankbar und konnten es teilweise gar nicht glauben, dass sie Hilfe von uns aus Baden-Württemberg erhielten“, sagt Andreas Baumholzer.

Nach drei Tagen Arbeiten am Limit kehrten die Feuerwehrleute des Landkreises wieder zurück. „Ein großes Dankeschön an die Feuerwehrleute, die sich kurzentschlossen für diesen Einsatz gemeldet haben“, sagt Oberbürgermeister Frank Dehmer. „Gleichzeitig gilt unser Mitgefühl den Menschen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, die Familienmitglieder und Freunde oder auch ihr Hab und Gut in der Flutkatastrophe verloren haben.“

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