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Neues aus dem Rathaus und von OB Ignazio Ceffalia

Gedenken an die Opfer des Holocaust

Mit einer Kranzniederlegung am Mahnmal „Geschundener Kopf“ auf dem Friedhof Heiligenäcker haben Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia und Altstadtrat Dr. Hansjürgen Gölz gestern der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Das Mahnmal erinnert an die Leiden von mehr als 800 Frauen, die zwischen Juli 1944 und April 1945 im KZ-Außenlager in Geislingen interniert waren.

Rund 80 Menschen erwiesen bei der Gedenkveranstaltung den Opfern des Holocaust ihren Respekt und machten deutlich, dass die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus wachgehalten werden muss. Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia hielt eine Rede zur Bedeutung des Gedenkens, danach erinnerte Dr. Hansjürgen Gölz an das Schicksal des Zwangsarbeiters Jan Budzyn, der 1942 in Weiler von den Nationalsozialisten hingerichtet wurde.

Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia (3. Person von links), Altstadtrat Dr. Hansjürgen Gölz (2. Person von links) sowie zwei Schülerinnen und Schüler vom Michelberg-Gymnasium am Mahnmal
Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia (3. Person von links), Altstadtrat Dr. Hansjürgen Gölz (2. Person von links) sowie zwei Schülerinnen und Schüler vom Michelberg-Gymnasium am Mahnmal "Geschundener Kopf".

Musikalische Beiträge von Klaus Hoof an der Klarinette sowie Gisela Kohle auf der Tenorflöte schufen einen würdigen Rahmen. Ergänzt wurde die Veranstaltung vom Projektchor der Rätsche mit dem bekannten Lied „Donna, Donna“. Außerdem präsentierte eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern des Michelberg-Gymnasiums einen bewegenden Beitrag, der das Erinnern auf persönliche Weise erfahrbar machte.

Im Anschluss begaben sich die Teilnehmenden gemeinsam zum Mahnmal „Geschundener Kopf“. Dort legten Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia und Dr. Hansjürgen Gölz gemeinsam mit zwei Schülerinnen und Schülern einen Kranz nieder. Eine Schweigeminute schloss sich an.

Wie bereits in den vergangenen Jahren beteiligten sich die Anwesenden zudem an der internationalen #WeRemember-Kampagne des Jüdischen Weltkongresses. Mit Schildern und Fotos setzten sie ein sichtbares Zeichen gegen das Vergessen und für eine aktive Erinnerungskultur, die auch in den sozialen Medien geteilt wurde.

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